Dora Deliyska

Freitag, den 15.01.2016 um 19:00

Dora Deliyska

- Pianistin und Bösendorfer Artist -

Barock bis Zeitgenössische Musik

auf dem Bösendorfer Flügel 170 Silent SH
Werke von von J.S.Bach, F.Chopin, D. Schostakowitsch und A. Ginastera
 

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Dora Deliyska hat sich durch ihre Konzertauftritte sowie Audio- und Videoaufnahmen internationale Beachtung von Publikum und Kritik verschafft. Durch ihre zahlreichen Einspielungen von Werken Franz Liszts gilt sie als eine der bedeutendsten Liszt-InterpretInnen der jungen Generation. Aber nicht nur dadurch wurde das Interesse des Publikums geweckt: Ihre 2013 erschienene Schubert-CD (Gramola 98969) hat das Klassik-Magazin „Pizzicato“ mit dem „Supersonic Award“ ausgezeichnet. In seiner Rezension dazu schrieb Guy Wagner: „Hier spielt eine echte Musikerin, eine die versucht, in die Tiefe der Werke vorzudringen … Ihre Interpretationen enthalten starke Emotionen, doch die Pianistin lädt diese nicht einfach ab, sondern nimmt den Zuhörer sozusagen an der Hand und führt ihn durch ihr behutsames Spiel voll wunderbarer Klangkultur, subtiler Nuancen und konsequenter Gradlinigkeit mit sich in die Tiefen der schubertschen Musik. Und so strahlen denn ihre Interpretationen eine innere Ruhe aus, die gerade bei Schubert zum nachhaltigen Erlebnis wird.“
Dora Deliyska bestreitet regelmäßig Auftritte im renommierten Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus. Im September 2010 fand ihr Debüt in Südamerika mit dem in Lima, Peru, ansässigen Orquesta de la Ciudad de Los Reyes statt; sie spielte dort Mozarts Klavierkonzert Nr. 20 in d-Moll KV 466. Ein weiterer großer Erfolg war ihr Debüt in Asien im Jahr 2012: Sie wurde mehrmals zum Bösendorfer Musikfestival in Bangkok, Thailand, eingeladen und war dort auch als Jury-Mitglied tätig. Im Februar 2015 erfolgt Deliyskas Debüt in Katar. Als Konzertpianistin und Solistin trat sie außerdem im Palais des Beaux-Arts, (Belgien), Concertgebouw und Oosterport Music Centre (Holland), Yamaha Concert Hall und Bösendorfer Saal (Wien), „Bulgaria Concert Hall“ (Bulgarien) und in vielen anderen renommierten Konzertsäle.
In der kommenden Saison wird die Pianistin wieder im Musikverein und im Konzerthaus auftreten.
Dora Deliyskas umfangreiches Repertoire reicht von Bach bis Ligeti. Sie versucht immer wieder neue Wege zu finden, die Klavierliteratur zu präsentieren. Interessante Ideen und Projekte, wie Musik mit Literatur zu kombinieren, eine Parallele zwischen verschiedene Komponisten zu finden (wie zum Beispiel zwischen Schubert und Liszt, oder zwischen Bach und Schostakowitsch), unbekannte Klaviertranskriptionen zu entdecken und zahlreiche Kammermusikprojekte, zeigen die Pianistin als eine der vielversprechendsten jungen Künstlerinnen der letzten Jahre. Mit Kammermusikensembles hat sie in etlichen europäischen Ländern zahlreiche Auftritte gehabt: so mit Harriet Krijgh, Adrian Eröd, Luca Monti, Nora Romanoff-Schwarzberg, Benjamin Bernstein, Valya Dervenska und anderen.
Im Oktober 2015 erscheint ihre neue CD mit ausgewählten Tschaikowsky Liedern, zusammen mit der berühmten Opernsängerin Nadia Krasteva.
Dora Deliyska begann im Alter von fünf mit dem Klavierunterricht. In ihrer Familie von Musik umgeben, spielt sie mit neun ihr erstes Konzert. Nach der musikalischen Ausbildung in ihrer Heimat Bulgarien ging sie nach Wien an die Universität für Musik und darstellende Kunst, wo sie von den Professoren Jürg von Vintschger und Stefan Vladar angeleitet wurde. 2010 wurde sie dort, in der Klasse von Prof. Noel Flores, zum Master graduiert. Im selben Jahr erlangte sie am Oxana Yablonskaya Piano Institute in Castelnuovo di Garfagnana, Toskana, Italien, das Postgraduate-Diplom. Ihre künstlerische Entwicklung wurde von Meisterklassen und Einzelunterricht bei angesehenen Musikern wie Dmitri Alexejew, Mikhail Voskresensky, Karl-Heinz Kämmerling, Boris Bloch und anderen stark beeinflusst.
Dem Werdegang der jungen Pianistin sehr förderlich waren die Stipendien der Dr. Wolfgang Boesch Stiftung Wien (2002–2006), des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur 2003, das Erasmus Stipendium 2004 und im selben Jahr das einsemestrige Stipendium am Königlichen Konservatorium in Den Haag (Klasse Paul Komen). Die niederländische Labberte Foundation hat seit 2005 Ausbildung und Aktivitäten der jungen Künstlerin ebenfalls regelmäßig unterstützt. 2007 wurde ihr das Josef Windisch Stipendium zuerkannt, und 2008 erhielt sie vom bulgarischen Kulturministerium ein Stipendium zur Förderung ihrer weiterführenden Studien. Die künstlerischen Aktivitäten von Dora Deliyska werden laufend von der Kuhn Rechtsanwälte GmbH unterstützt.
Die Pianistin wurde regelmäßig zu renommierten internationalen Musik Festivals eingeladen: „Brucknertage“, „Klangraum“, „Tasten.Lauf“, „Harriet & Friends“, „Brahms Festival“ (in Österreich); „Holland Music Sessions“, „Peter der Große“, „Gelderse Muziekzomer“, „Piano World“ (Holland), „Laureate Days“, „Apolonia“, „Varna Summer days“, „Eurpean Music Festival, Sofia“ (Bulgarien), „Europalia“ (Belgien) und zu vielen mehr.
Auftritte und Tonaufnahmen der Künstlerin wurden vom österreichischen Kultursender Ö1, von Radio Stephansdom, vom italienischem Radio Rai 3, vom niederländischen nationalen Fernsehen, vom Schweizer Radio DRS und von Bulgariens nationalem Radio und Fernsehen ausgestrahlt.

 

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