Craig Taborn

Konzert am Montag den 16.03.2015 um 19:30

Craig-Taborn

Craig Taborn gehört gehört. Unbedingt!

MAERZ_jazz machte dies übrigens bereits zweimal möglich. Der schon seit über zwei Dekaden als Partner von Roscoe Mitchell, Tim Berne, Steve Coleman, Lester Bowie, James Carter, Bill Frisell, Dave Douglas, Rudresh Mahanthappa und anderen Assen unüberhörbare Tastensassa erschloss sich längst ein facettenreiches Spektrum für seine, Komponiertes und Improvisiertes auf unterschiedlichen Ausdrucksebenen eindrücklich aufmischenden Künste. Von differenziert formuliertem Filigranen bis zu wuchtigen Clusters. Und souverän fügt er der umfassend durchbuchstabierten Klangkultur des Klaviers noch einiges hinzu. In kontrollierter Freiheit und stimmig als Ganzes.  © Robert Urmann


Und diesmal: Einziges Konzert in Österreich!
Weitere Informationen auf der Merta Facebook Seite.

Um Anmeldung wird gebeten

...


 

 

Leben und Schaffen

Craig Taborn wurde bekannt durch seine Mitgliedschaft in der Band des Saxophonisten James Carter und wirkte an dessen Alben The Real Quietstorm (1994) und Conversation with the Elders (1996) mit. Er arbeitete außerdem seit den 1990er Jahren mit Mat Maneri (Blue Deco, 2000), Roscoe Mitchell, Nate Smith, Gerald Cleaver, Lotte Anker, Dave Binney, Wayne Krantz, Adam Rogers und anderen; daneben leitete er seit Mitte der 1990er Jahre sein eigenes Trio.

In den 2000er Jahren spielte er u. a. mit Tim Berne (The Shell Game, 2001), im Trio von Susie Ibarra (Songbird Suite, 2001 sowie 2004 auf Folklorito). 2002 arbeitete er mit Dave Douglas (Freak in), Hugh Ragin und dem norwegischen Bassisten Eivind Opsvik, mit Marty Ehrlich 2003, Drew Gress 2004, Chris Potter (Underground, 2005). 2006 wirkte er in Evan Parkers Transatlantic Art Ensemble (Boustrophedon) mit.

Nach einer ersten Veröffentlichung auf dem DIW-Label im Jahr 1994 nahm Taborn 2001 für das Label Thirsty Ear das Album Light Made Lighter auf, entstanden im Trio mit dem Bassisten Chris Lightcup und dem Schlagzeuger Gerald Cleaver. 2004 folgte in Quartettbesetzung mit Mat Maneri, dem Saxophonisten Aaron Stewart und dem Schlagzeuger Dave King Junk Magic, auf dem er das Spektrum des Jazz durch Computer und Samples erweiterte und auf dekonstruktive Weise gegenläufige Rhythmuspatterns setzte. 2011 legte er bei ECM das Soloalbum Avenging Angel vor.[1]

Craig Taborn spielt zahlreiche Tasteninstrumente wie Piano, Orgel und den Moog-Synthesizer. Taborn arbeitet meist im Bereich des Avantgarde Jazz, aber auch in der Dark Ambient- und Techno-Musikszene Detroits.

Auszeichnungen

2012 erhielt er den Paul Acket Award auf dem North Sea Jazz Festival. 2011 gewann er den Kritiker Poll von Down Beat (Electric Keyboard), nachdem er 2010 schon den Rising Star Award im Kritiker Poll von Down Beat gewonnen hatte. 2014 erhielt er den mit $ 275.000 dotierten Doris Duke Artist Award

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Craig_Taborn